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BMUB: Forschungsinitiative Zukunft Bau
Das Bundesbauministerium startet eine neue Förderrunde für die "Forschungsinitiative Zukunft Bau". Anträge für innovative Projekte im Bauwesen können bis zum 30. Juni 2016 eingereicht werden. Die Schwerpunkte liegen dieses Mal unter anderem auf dem kostengünstigen Wohnungsbau, der Energieeffizienz und den erneuerbaren Energien im Gebäude- und Quartiersbereich.

Seit der Gründung der Forschungsinitiative Zukunft Bau im Jahr 2006 wurden bereits über 1000 Forschungsprojekte mit fast 115 Millionen Euro Bundesmitteln gefördert. Diese Erfolgsgeschichte setzt das Bundesbauministerium in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) fort und baut das Engagement im Rahmen der Antragsforschung weiter aus. Hierfür veröffentlicht das BMUB die neue Richtlinie über die Vergabe von Zuwendungen für Forschungsvorhaben im Rahmen der Forschungsinitiative Zukunft Bau 2016 und wirbt für eine erneut zahlreiche Beteiligung.

Insgesamt stehen für die Antragsforschungsrunde 2016 Fördermittel in Höhe von 18,7 Millionen Euro zur Verfügung, mit denen rund 50 Projekte gefördert werden. Im Fokus stehen dabei folgende Themen: kostengünstiger Wohnungsbau, Energieeffizienz und erneuerbare Energien im Gebäude- und Quartiersbereich, Innovationen für den Gebäudebestand, Nachhaltiges Bauen und Bauqualität, demografischer Wandel, neue Materialien und Techniken, die Verbesserung der Bau- und Planungsprozesse sowie allgemein Innovationen für das Bauen und Wohnen.

Bewerben können sich alle Institutionen und Unternehmen, die sich mit innovativen Projekten auf dem Gebiet des Bauwesens befassen. Mit der Forschungsinitiative Zukunft Bau unterstützen das Bundesbauministerium und das BBSR die Zukunfts- und Innovationsfähigkeit der Bauwirtschaft. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Bauwesens zu stärken und insbesondere den Wissenszuwachs und die Erkenntnisse im Bereich technischer, baukultureller und organisatorischer Innovationen auszubauen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle: PM des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)




Erschienen am 21.04.16, Roland Betz

 
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