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Coworking in Gemeinschaftsbüros - hier kann man gut gründen
Am Anfang stehen Gründer vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Das Schreiben eines Businessplans, die Finanzierung ihres Unternehmens, das Eröffnen eines Kontos und die Frage nach dem Arbeitsplatz. Was wenn Home Office keine Option ist, weil man sich zu Hause nicht gut konzentrieren kann? Viele Start-ups beginnen als One-Man-Show. Vor allem Freiberufler verdienen sich als Einzelkämpfer im Home Office - und viele merken dabei früher oder später, dass ihnen etwas fehlt. Sei es die Betriebsamkeit eines Büros, die Gesellschaft netter Kollegen oder einfach nur Arbeitsmaterialien, deren Anschaffung sich nicht lohnt oder die schlicht das eigene Budget sprengen. Dabei sind Office Sharing und Coworking  zwei Begriffe, die schon seit einiger Zeit besonders in Gründerkreisen von sich reden machen.


Mit vereinter Kraft, gemeinsam einsam oder irgendwo dazwischen?

Start-ups, Freiberufler und Kreative - sie alle treffen sich immer häufiger in sogenannten Coworking Spaces, um getrennt voneinander zu arbeiten. Diese Einrichtungen sind im Grunde gut eingerichtete Großraumbüros, die kurz-, mittel- und langfristig von Selbstständigen in Anspruch genommen werden. Trotz der Tatsache, dass hier so gut wie jeder sein eigener Chef ist, erlebt man hier die gemeinschaftliche Atmosphäre, die auch im Büro eines größeren Arbeitgebers herrschen würde.
Zwar arbeitet hier jeder für sich selbst und auf eigene Ziele hin, aber das tut einem gegenseitigen Austausch keinen Abbruch. Vielmehr stellt das Office Sharing dank seiner vor Ort versammelten Kompetenzen eine sehr gute Plattform dar, sich gegenseitig Tipps und Ratschläge zu geben oder vielleicht die eine oder andere Inspiration zu ergattern. Darüber hinaus können sich hier auch Gelegenheiten ergeben, gemeinsam ein Projekt anzugehen. Umfragen haben zudem gezeigt, dass sich viele Coworker durch die Arbeitsatmosphäre produktiver und motivierter fühlen, was in vielen Fällen zu höheren Umsätzen führt. Die Global Coworking Survey ist eine umfangreiche Umfrage zum Thema Coworking und Office Sharing

Lohnt sich Coworking finanziell?

Coworking kann auf sozialer Ebene voll und ganz überzeugen, keine Frage. Wie aber sind die Gemeinschaftsbüros von ökonomischer Seite zu bewerten? Hier entstehen mit den Mieten zuerst einmal Kosten, die im Home Office nicht entstehen würden. Auf der anderen Seite lassen sich so aber auch die deutlich höheren Fixkosten vermeiden, die mit einem eigenen Büro einhergehen würden. Die meisten Anbieter von Coworking Space bieten ihren Nutzern äußerst flexible Konditionen an. Sie können sich für einen Tag, eine Woche oder mehrere Monate einquartieren - ganz nach Bedarf.
Insofern bietet Office Sharing auch eine Alternative für kleine Unternehmen und Start-ups, die zwar über eigene Räumlichkeiten verfügen, diese aber kurzfristig erweitern möchten. Werden zur Durchführung eines Projektes zusätzliche Mitarbeiter benötigt, für welche die eigenen Räumlichkeiten nicht ausreichen, können Coworking Spaces die rettende Alternative sein, um höhere Fixkosten zu vermeiden.

Bedarfsgerechte Angebotspalette

Wer noch klein anfängt, kann in den Coworking-Einrichtungen auf eine Infrastruktur zurückgreifen, die im heimischen Arbeitszimmer oftmals nicht zur Verfügung steht. Kopiergeräte, Laserdrucker und Peripherie werden von den meisten Einrichtungen angeboten. Hinzu kommt vielerorts noch die Möglichkeit, bei Bedarf Konferenzräume anzumieten. Wer sich längerfristig in einem Coworking Space aufhalten möchte, erhält feste Arbeitsplätze z. B. in Form eines eigenen Schreibtischs, Zugang zu Schließfächern und oftmals auch ein eigenes Postfach.


Erschienen am 29.06.16, Roland Betz

 
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