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Themen

Existenzgründung

Finanzierung

Nach der Ermittlung des Kapitalbedarfs muss die Finanzierung des Unternehmens geklärt werden. Die Finanzierung gliedert sich im Wesentlichen in drei Bestandteile:

  • Eigenmittel
  • Fördermittel
  • Fremdmittel

Eigenmittel

  • Ersparnisse, Privatdarlehen
  • Vermögenswerte wie z.B. Lebensversicherungen, die beliehen oder aufgelöst werden
  • Sacheinlagen wie z.B. Maschinen, Einrichtungen etc und immaterielle Wirtschaftsgüter wie Patente oder Lizenzen (Anerkennung bei Kreditinstituten schwierig)

Mindestens zwanzig Prozent des Finanzierungsbedarfs sollten aus Eigenmitteln (Ersparnisse, Vermögenswerte, familiäre Hilfen) bestritten werden


Fördermittel

Die in Frage kommenden Förderprogramme für eine Unternehmensfinanzierung werden während der Gründungsberatung mit dem betriebswirtschaftlichen Unternehmensberater ausgearbeitet. Wichtig für die Beantragung von öffentlich geförderten Investitionsdarlehen ist das aussagekräftige Unternehmenskonzept. Einige interessante Förderprogramme werden hier dargestellt.


Fremdmittel

Investitionsdarlehen der Kreditinstitute
Darlehen mit einer Laufzeit von bis zu zwanzig Jahren werden häufig zur Finanzierung des Anlagevermögens benötigt. Investitionsdarlehen sind "banküblich" abzusichern.


Kontokorrentkredit

Der Kontokorrentkredit dient der Finanzierung des laufenden Zahlungsverkehrs und des Betriebsmittelbedarfs. Die Zinsen werden nur für den tatsächlich in Anspruch genommenen Betrag berechnet.



Lieferantenkredit

Der Lieferantenkredit dient zur Warenfinanzierung; dabei werden die Ware nicht bei Erhalt, sondern erst später bezahlt. Die Gewährung liegt im Ermessen des Lieferanten, der das Zahlungsziel festlegt.


Leasing

Leasing ist eine häufig genutzte Finanzierungsalternative. Investitionsgüter werden angemietet und können nach einer gewissen Dauer zum Restkaufpreis übernommen werden. Man unterscheidet das Leasing von beweglichen Investitionsgütern und Leasing von Immobilien. Leasinggesellschaften stellen in der Regel nicht so strenge Bonitätsanforderungen an ihre Kunden wie Kreditinstitute.


Kreditkosten:


Für die Berechnung der Kosten eines Kredites benötigen Sie folgende Informationen:

  • Zinssatz
  • Auszahlungssatz
  • Laufzeit
  • Anzahl der Raten
  • Höhe der Bereitstellungszinsen
  • Kreditprovisionen
  • Bearbeitungsgebühren
  • Kontoführungskosten

Auch für die genaue Berechnung der endgültigen Darlehenskosten empfiehlt sich die Beratung durch den Existenzgründungsberater oder einen unabhängigen Kreditvermittler.


Kreditprüfung:


Folgende Unterlagen werden beim Finanzierungsgespräch mit der Bank (auch zwecks Weiterleitung an Förderinstitute) benötigt:

  • Lebenslauf
  • Unternehmenskonzept
  • Planungsrechnungen


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Die Entscheidung über die Bewilligung eines Darlehens wird vom Kreditinstitut unter folgenden Gesichtspunkten getroffen:

  • Persönliche und wirtschaftliche Verhältnisse
  • Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers
  • Höhe des Eigenkapitals
  • Sicherheiten
  • Produkt/ Dienstleistung des Unternehmens: Marktchancen
  • Betrachtung der angegeben Umsatz- und Ertragserwartung. Realistische Einschätzung im Unternehmenskonzept?
  • Bisherige Kontoführung

Hausbankdarlehen und öffentliche Fördermittel sind in der Regel banküblich abzusichern. Üblicherweise wird das gesamte Privatvermögen als Sicherung des Darlehens eingesetzt werden müssen - auch bei Gründung einer Kapitalgesellschaft mit beschränkter Haftung. Als Sicherheiten werden anerkannt:

  • Hypotheken, Grundschulden, Wertpapiere, private Lebensversicherungen
  • Sicherungsübereignung der angeschafften Gegenstände (Maschinen, Einrichtungen und Warenbestände werden nur zu einem Teil ihres eigentlichen Wertes als Sicherheit anerkannt)
  • Bürgschaften - bei der Ausfallbürgschaft zahlt der Bürge erst dann, wenn die Bank den Ausfall nachweist. Bürgen werden von der Bank mit dem Kreditnehmer gleichgestellt. Sie müssen nach der ersten Aufforderung der Bank zahlen.

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