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Franchising

Anforderungen an erfolgreiche Franchising-Konzepte

In der EU gibt es inzwischen mehr als 4.500 Franchise-Geber und 237.500 Franchise-Nehmer mit einem Gesamt-Umsatz im Jahr 2003 von ca. 130 Mrd. Euro Insgesamt arbeiten etwa 1,6 Millionen Menschen im Franchising-Bereich

Über 1.000 Franchisekonzepte sind in Deutschland am Markt (2003 waren es 830);
davon sind 50 Prozent Mitglied im Deutschen Franchise-Verband.
Seit dem 15. September 2004 wurden durch die deutsche Franchise-Wirtschaft mehr als 22.000 neue Arbeitsplätze geschaffen (2003 insgesamt 43.100)

Die wichtigsten Leistungen erfolgreicher Franchisekonzepte setzen sich aus folgenden Faktoren zusammen:

  • laufende Betreuung und Beratung
  • laufende Aus- und Weiterbildung
  • Markenschutz
  • Franchise-Handbuch
  • Grundausbildung beim Einstieg
  • Jahres-Meeting
  • Bereitstellung von Werbe- und Verkaufsförderungsmitteln


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Weiterhin von Bedeutung sind:

  • überregionales Marketing
  • gemeinsamer Einkauf
  • Kosten-, Umsatz- und Rentabilitätsplanung
  • Regionales Werbe- und Verkaufsförderungskonzept
  • Gebietsschutz
  • Finanzielle Beratung
  • Investitionsplanung
  • Standortanalyse


In einigen Fällen besteht die Gefahr der Scheinselbstständigkeit bei Franchise-Systemen. Merkmal einer Arbeitnehmereigenschaft ist die wirtschaftliche Abhängigkeit, die sich durch zeitliche, örtliche und inhaltliche Weisungsbindung sowie die Einbindung in den Betrieb des Franchisegebers auszeichnet.
Die unternehmerische Gestaltungsfreiheit des Franchisenehmers sollte also so wenig wie möglich eingeschränkt werden. Entscheidend für die Frage einer möglichen Scheinselbstständigkeit ist die Gesamtkonzeption des Vertrages. Folgende Kriterien sollte ein Franchisenehmer erfüllen, um als selbstständiger Unternehmer erkennbar zu sein:

  • Der Franchisenehmer muss seinen eigenen kaufmännischen Gewerbebetrieb beim Gewerbeamt für seine Tätigkeit anmelden
  • Er sollte wenn möglich Teile seines Umsatzes mit Waren erzielen, die nicht vom Franchisegeber geliefert werden
  • Er muss ein eigenes Unternehmerrisiko tragen
  • Der Franchisenehmer muss seine Arbeitszeit grundsätzlich frei wählen können.

Franchiseverträge können den Vorschriften des Verbraucherschutzes unterliegen, wenn der Franchisenehmer zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses noch kein selbstständiger Unternehmer ist sondern Existenzgründer.

Auswahlkriterien für seriöse und Erfolg versprechende Franchise-Konzepte:

  • erprobtes Konzept, besteht schon seit mindestens zwei Jahren am Markt
  • Benennung von mindestens zwei Pilotprojekten mit wirtschaftlichen Eckdaten.
  • Erfahrungsaustausch mit anderen Franchisenehmern ist möglich. Auflistung der erfolgreichen Franchisenehmer.
  • Wettbewerbsvorteile werden plausibel und nachprüfbar dargestellt.
  • Franchise-Handbuch mit einem umfangreichen Handlungskonzept, das über allgemeine Angaben weit hinausgeht.
  • Ruhe beim Vertragabschluss! Es muss Zeit da sein, um die betriebswirtschaftlichen Daten auszuwerten zu lassen und das Regelwerk einem fachkundigen Rechtsanwalt vorzulegen.

Weitere wichtige Kriterien beziehen sich auf Hilfen bei der Finanzierung, auf persönliche Entwicklungschancen des Franchisenehmer, auf Umfang und Qualität der Schulungen und Fortbildungen und das allgemeine Konzept der laufenden Partnerbetreuung.

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